.NET Core 3.0 wird ein großes Ding

Interview mit Dr. Holger Schwichtenberg
15
Mrz

.NET Core 3.0 wird ein großes Ding

Rund um das .NET Framework gibt es in den letzten Jahren viele Veränderungen. Angefangen dabei, dass .NET von Microsoft Open Source gestellt wurde, bis hin zu der Tatsache, dass mit .NET Core eine modularisierte Variante zur Verfügung steht, die .NET für die Zukunft auf jeder Plattform fit machen soll. Welche Neuerungen und Möglichkeiten sich mit .NET Core 3.0 ergeben, beschreibt Dr. Holger Schwichtenberg, IT-Visions.de, im Interview.

Neben den Neuerungen von .NET Core 2.2, das aktuell schon zur Verfügung steht, beschreibt Dr. Holger Schwichtenberg alias der „Dotnet Doktor“ vor allem, was in Version 3.0 zu erwarten ist. Die Version ist ein Major Release mit zahlreichen großen Änderungen, das voraussichtlich im Herbst 2019 erscheinen wird. Daher wird es bei der BASTA! 2019 natürlich auch im Fokus stehen und zahlreiche Sessions dazu geben.

Mit Version 3.0 kommen WPF- und sogar Windows-Forms-Anwendungen nach .NET Core. Entwickler können dann in (bestehende) Anwendungen .NET Core 3.0 einbauen. Damit lassen sich Anwendungen einfach modernisieren und zum Teil unter Windows 7, zum Teil aber nur unter Windows 10 nutzen, z. B. dann, wenn UWP-Inseln oder Inking-Funktionen eingesetzt werden. Damit bleibt für Windows 7, das im Januar 2020 aus dem Support läuft, noch ein gewisser Bestandsschutz bestehen, aber die Zielrichtung Windows 10 ist klar – Holger spricht von der Renaissance des Desktops. Selbstverständlich werden auch ASP.NET Core und Entity Framework Core in Version 3.0 ebenfalls Neuerungen erhalten, die ihre Flexibilität und Plattformunabhängigkeit erweitern. Vorteile für Entwickler sind in jedem Fall bessere Werkzeuge und bessere Deployment-Prozesse sowie kleinere, ausführbare Dateien, da sie nur noch mitbringen, was zum Ausführen der Anwendung gebraucht wird.

Ein großer Sprung wird allerdings durch Blazor in .NET Core 3.0 eingeführt, wenn auch noch immer nicht vollständig. Zum einen wird es Blazor für den Client geben, d.h. C# im Browser, aber auch die Möglichkeit von Blazor auf dem Server – darauf gibt Holger Schwichtenberg am Ende des Interviews einen interessanten Ausblick.

 

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